Frau Irene

Funk-Indie-Pop der 90er

Ich war 30. Frisch getrennt, alleinerziehend, keine Kompromisse mehr – eine Frauenband sollte es sein. Per Anzeige fand ich Anke (Drums), Birgit (Keys) und Ursula (Bass). Wir harmonierten erstaunlich. Innerhalb eines halben Jahres erarbeiteten wir im Probenraum ein Set mit etwa 10 meiner Songs, deren Texte sich alle um das (erlebte) Beziehungsleid und die vielen damit verbundenen Wolken im Kopf drehten:

My steps sometimes may be laughable, I gather round not shy not strong, I´m bleeding, feeding animals, lay in wait for my fragility. So I put boxes under my feet, not to stept on dangerous ground and then I step into the cities places, but I don´t feel my height. I´m blind. Glasses would´nt heal my mind. I´m blind. If you could, would you heal my mynd?

Gerade habe ich auf einer digitaisierten VHS-Kassette dieses Video gefunden. Frau Irene spielten im #towermusikclub Bremen, das war unser erstes Konzert damals, ein Abend mit den Linda Potatoes und Salz aus Berlin.