LAVA

Trip Pop aus Bremen

Unangestrengtes Fließen und Blubbern. Bass, Schlagzeug, Samples und Keyboardsounds grooven und wabern ineinander. Eine Gitarre twängt dazwischen, schwillt an und ab.Darin eingebettet eine weiche Stimme: „Do you still think you can find love without pain?“Understatement pur. Lässig unaufsringlich, warm. So ein Gesang lässt Liebe einfach klingen. Es ist mehr da. Tief unten brodelt es. „Have you ever tried to find a sense in your quarrels?“ Der ganz normale Wahnsinn. „I send a smile instead of tears.“

Zur 3-Track-CD schrieb Intro (7/01): „Atmosphärisch dichte Torch Songs mit sparsam gesetzten Gitarren und flächigen Synthies sowie einem veritablenmittleren Hit („I send a smile“, mit schöner, überhaupt nicht klischeehafter Flötenpassage), der an seinen UK-Vorbildern locker vorbeiziehen kann. Das wird was.“

LAVA bestand von 1996 bis 2003.

Eines dieser wunderbaren Duo-Projekte, die ganz von der Energie einer Liebe getragen sind – und die dann leider nicht weitergehen, wenn die Beziehung zerbricht. Mein weiteres musikalisches Schaffen und Erleben hat der Ausspruch: „Es muss Eier haben“ geprägt. Hier zu hören:

Fura

Girl on a mission

Abendrot

Frauke Wilhelm (voc., git., fl., keybd, samples + sequences), Thomas Thönert (bass, git, samples + sequences) & Andiman Feise (dr.) (†)